UPwood

KI-basiertes Upcycling von Altholz und Restholz zu langlebigen Holzbauelementen für eine regionale Bioökonomie

Das Bauwesen vereint ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu überschreiten. Gleichzeitig verbringen wir einen Großteil unseres Lebens in Gebäuden, deren bauliche Qualität maßgeblich unsere Gesundheit beeinflusst. Holz bietet als Baustoff viele nachhaltige Vorteile, doch seine Verfügbarkeit ist begrenzt – nicht zuletzt aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels auf die Wälder.

Eine bedeutende Chance eröffnet daher das Upcycling von Altholz: Anstatt Alt- oder Restholz nur zu verbrennen, können daraus hochwertige und langlebige Holzbauteile hergestellt werden. Um Altholz-Upcycling als festen Bestandteil einer kreislauforientierten Bauwirtschaft zu etablieren, braucht es jedoch weitere Forschung zu Designstrategien für Bauteile aus kleinteiligem Altholzaufkommen, eine vorausschauende Potential- und Nachhaltigkeitsbewertung, sowie den Anschub eines Innovationsökosystems für die weitere Skalierung

Das Projekt Upwood erschließt hierfür eine breite und nachhaltige Rohstoffbasis für das Bauwesen durch KI- und Robotik-gestütztes Upcycling von kleinteiligem Altholz zu tragenden Bauteilen. Entlang der gesamten Ressourcen- und Wertschöpfungskette ermöglicht das interdisziplinäre Team eine ganzheitliche Analyse der dazugehörigen Stoffströme sowie der ökologischen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. Ziel ist ein praxis- und transferorientierter Anschub eines Innovationsökosystems für die regionale Bioökonomie – mit intensiver Beteiligung von Praxispartnern und konkreter Planung für zukünftige Bauprojekte mit Altholzeinsatz.

Daraus ergeben sich vielfältige regionale und auf weitere Regionen übertragbare ökologische, soziale und ökonomische Potenziale durch eine verlängerte Kohlenstoffspeicherung, eine erhöhte Wertschöpfung sowie eine qualitativ und baubiologisch gesündere gebaute Umwelt – und dies ohne kostensteigernde Wirkung.

Projektbeteiligte

► Universität FreiburgProf. Stefan Pauliuk, Prof. Dr. Rebekka Volk, Prof. Dr. Philipp Späth

► Karlsruher Institut für TechnologieTT-Prof. Moritz Dörstelmann

► Praxispartner: PreZero Holz GmbH, Architekturbüro Zirkular GmbH, Zimmerei Grünspecht e.G, Grünhof GmbH

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