WinK
Die Klimakrise führt zu zunehmenden Hitzebelastungen in Städten, die sozial benachteiligte Menschen besonders betreffen. Daher gilt es, Hitzeanpassungsmaßnahmen (HAM) so zu entwickeln, dass sie zu einem Well-being aller Menschen beitragen und soziale Ungleichheiten, die aus einer Verschränkung von Kategorien wie Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder wirtschaftlichem Status entstehen, nicht verstärken, sondern verringern und dem Ziel des Klimaschutzes nicht zuwiderlaufen. Ziel des Projektes ist es, Hitzeanpassungsmaßnahmen auf Quartiersebene im „Innovationsökosystem Intersektionale Klimagerechtigkeit“ gemeinsam mit marginalisierten Gruppen so zu evaluieren und zu verbessern, dass soziale Ungleichheit verringert und ein Beitrag zu nachhaltigen Städten und Gemeinden geleistet wird. Die beteiligten Stadtverwaltungen können die Ergebnisse der Realexperimente direkt in ihre Hitzeaktionspläne integrieren und damit verstetigen, wodurch die Städte ‚neue‘ Akteure in ihre Klimaanpassungsstrategien einbinden können. Zudem führt der Vergleich der beiden Quartiere zu einem Lernen aller Akteure des Innovationsökosystems.
Projektbeteiligte
► Universität Freiburg: Prof. Dr. Tanja Mölders, Wiebke Thomas
► Karlsruher Institut für Technologie: Pia Laborgne, Dr. Richard Beecroft
► Praxispartner: Öko-Institut (Dr. Melanie Mbah), Bürgerverein Oststadt e.V. Karlsruhe, Forum Weingarten, Stadt Karlsruhe (Fachbereich Klima im Umwelt- und Arbeitsschutz), Stadt Freiburg (Klimaanpassungsmanagement)
Impact und Beiträge
| Datum | Quelle | Kurzbeschreibung | Link |
|---|---|---|---|
| Februar 2026 | Oststadtbürger, Karlsruhe |
Rubrik: Karlsruher Transformationszentrum (KAT) /KIT (Seite 9) Information der Bürger:innen über die Projektteilnahme und Aufruf, sich zu beteiligen. |
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02.03.2026 - WinK | Auftaktveranstaltung in Freiburg
Anfang März fand an der Universität Freiburg ein erstes Kennenlernen des Teams und der Praxispartner:innen im Rahmen des ICN-Projekts „WinK – Wege integrativer Klimagerechtigkeit“ statt. Neben der Projektvorstellung wurden Ideen und Erwartungen an das Projekt ausgetauscht sowie die nächsten Schritte geplant. Es herrschte eine entspannte Atmosphäre und die Zusammenarbeit war von effektivem Arbeiten, kreativen Ideen und Motivation geprägt. In den nächsten Monaten werden sowohl in Karlsruhe als auch in Freiburg weitere Treffen und Workshops stattfinden, um partizipativ Bedarfe und Ideen für Hitzeanpassungsmaßnahmen zu entwickeln.

